Ernährung, Landwirtschaft

Hochwertiges und gesundes Obst und Gemüse ‚made in NRW‘ – Anbau von frischen Erdbeeren und Himbeeren in Pulheim-Stommeln

Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:

Nordrhein-Westfalen steht für hochwertige Lebensmittel, für engagierte landwirtschaftliche und Gartenbaubetriebe und für eine nachhaltige regionale Wertschöpfung, die Menschen verbindet – vom Acker bis auf den Teller. Die Land- und Ernährungswirtschaft gehört zu den bedeutenden Wirtschaftsbereichen Nordrhein-Westfalens, denn sie sichert Arbeitsplätze, versorgt Menschen mit hochwertigen Lebensmitteln und prägt unsere Kulturlandschaften. Ministerin Silke Gorißen besucht daher gemeinsam mit dem Verein „Ernährung-NRW“ im Rahmen der sommerlichen Tour „NRW is(s)t gut!“ mehrere familiär geführte Höfe und landwirtschaftliche Betriebe, um zu zeigen, wie frische und qualitativ hochwertige Lebensmittel in der Region hergestellt werden. Eine Station der „NRW is(s)t gut“-Tour war am 23. Juli in Pulheim bei Köln: Mit hoher Verantwortung für Böden und Pflanzen werden hier bei Familie Meller Erdbeeren, Beerenobst und Spargel angebaut.

Ministerin Silke Gorißen: „Nordrhein-Westfalen ist ein starkes Land der Ernährung. Unsere vielen landwirtschaftlichen Betriebe, oftmals seit Generationen familiär geführt, stehen für Nähe, Frische, Qualität und Verantwortung. Sie erhalten die regionalen Erzeugnisse und hochwertigen Herstellungsweisen, sie tragen zur Ernährungssicherung bei und auch zum Erhalt unserer einzigartigen Kulturlandschaften. Bei unserer Sommertour durch das Rheinland und Westfalen zeigen wir Verbraucherinnen und Verbrauchern, dass Lebensmittel ‚made in NRW‘ spitze sind!“

Die Ministerin weiter: „Mit unserer Tour wollen wir mehr Appetit darauf machen, beim Einkauf noch stärker darauf zu achten, regional erzeugtes Obst, Gemüse, Fleisch oder vor Ort hergestellte Milch in den Warenkorb zu legen. Regionale Lebensmittel helfen auch beim Klimaschutz, denn ihr Transport vom Betrieb bis zum Endkunden hat kurze Wege und sie werden an den Höfen in Nordrhein-Westfalen hoch innovativ, nachhaltig und ressourcenschonend erzeugt.“

Beerenanbau vor den Toren Kölns

In Pulheim-Stommeln steht seit vielen Jahrzehnten der landwirtschaftliche Betrieb der Familie Meller, die Erdbeeren, Beerenobst und Spargel anbauen. Der Betrieb Meller vor den Toren Kölns steht stellvertretend für viele Betriebe der Landwirtschaft und des Gartenbaus in NRW, die mit hoher Verantwortung für Böden und Pflanzen Erfahrung im Anbau mit Innovationsbereitschaft für Neues verbinden. Das ist gerade beim Obst- und Gemüseanbau wichtig, der aufgrund der Folgen des Klimawandels und steigenden Produktionskosten eine hohe Flexibilität erfordert.

Verkauft wird über den eigenen Hofladen, Verkaufsstände und dem Handel in der Region. Bei der Vermarktung ihrer Erdbeeren und Himbeeren arbeitet die Familie Meller mit dem Handelsunternehmen FRUTANIA zusammen. Auch bei Gut Sonnenberg sorgt Photovoltaik für nachhaltige Energiegewinnung. Eine moderne Produktionshalle mit Kühlhäusern und Laderampen hilft mit schneller Verarbeitung und Auslieferung der Ernte. Hier gilt das Motto, dass frisch gepflückte Erdbeeren besser schmecken als weit transportierte Ware aus dem Ausland.

Constantin Meller, Betriebsleiter des Hofs „Gut Sonnenberg“: „Als Familienbetrieb stehen wir jeden Tag dafür ein, unseren Kundinnen und Kunden frisches Obst und Gemüse aus der Region in bester Qualität anzubieten. Eine gut funktionierende Vermarktung für unsere frischen Erzeugnisse ist für uns das A und O. Gerne zeigen wir, dass unsere Beeren aus Nordrhein-Westfalen kommen und lassen unsere Erzeugnisse dafür mit dem Zeichen „geprüfte Qualität NRW“ des Vereins Ernährung-NRW zertifizieren.“

„Ernährung-NRW“ als Partner der Landesregierung bei der Tour

Der erste Tourtag der „NRW is(s)t gut“-Tour im Rheinland soll vermitteln, welche Stärke die regionale Landwirtschaft durch ihre Qualität, Transparenz und Nähe zu Verbraucherinnen und Verbrauchern hat.

Weitere Stationen der „NRW is(s)t gut“-Tour im Rheinland am 23. Juli sind der Betrieb Rheinlandgemüse der Familie Bonus am Niederrhein in Niederkrüchten, ein Versuchscampus des Obst- und Gemüsehandelsunternehmens FRUTANIA in Meckenheim, an dem Erdbeersorten der Zukunft gezüchtet werden, sowie der in der Region bekannte Erlebnisbauernhof „Gut Schiefelbusch“ in Lohmar.

Bei der Tour soll gezeigt werden, dass die Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten der Ernährungswirtschaft ein wichtiges Anliegen der Landesregierung ist, die mit dem Verein „Ernährung-NRW“ als Partner dafür sorgt, dass nordrhein-westfälische Lebensmittel bei Verbraucherinnen und Verbrauchern wertgeschätzt werden. Der wirtschaftsgetragene Verein Ernährung-NRW e.V. arbeitet seit seiner Gründung im Jahr 2010 daran, das Image und die Bekanntheit regionaler Erzeugnisse und Lebensmittel sowie die Vernetzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Agrar- und Ernährungswirtschaft in Nordrhein-Westfalen auszubauen. In seiner Rolle als wichtiger Akteur der regionalen Vermarktung leistet der Verein einen wichtigen Beitrag für die Land- und Ernährungswirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Dazu zählen Präsentationen der starken Branche auf der Grünen Woche oder auf regionalen Messen, die Kennzeichnung von qualitativ hochwertigen Produkten mit dem Herkunftszeichen „geprüfte Qualität NRW“ und die Durchführung von Kampagnen.

Simon Heinz, Vorstand des Vereins ‚Ernährung NRW e.V.‘: „Unsere Mitgliedsbetriebe zeigen mit großem Engagement, was die Land- und Ernährungswirtschaft in Nordrhein-Westfalen auszeichnet: regionale Qualität, nachhaltiges Wirtschaften und eine enge Verbundenheit mit den Menschen vor Ort. Die heutige Tour durch das Rheinland unter dem Motto ‚NRW is(s)t gut!‘ macht erlebbar, wie aus Verantwortung, Innovation und Zusammenarbeit hochwertige Lebensmittel in unserem Land entstehen – transparent, glaubwürdig und mit echtem Mehrwert für Verbraucherinnen und Verbraucher.“

Im August folgt ein weiterer Tag der „NRW isst gut“-Tour in der Region Westfalen.

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