06.02.2026 Perspektiven für den Wald der Zukunft: Ministerin Gorißen im Austausch mit zukünftigen Försterinnen und Förstern bei Wald und Holz NRW Münster, 5. Februar 2026 – Wie kann der Wald der Zukunft gestaltet werden und was ist dabei gut ausgebildeten jungen Fachkräften wichtig? Am Donnerstag, 5. Februar, tauschte sich die für den Forst zuständige Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Silke Gorißen, mit sechs Forst-Referendarinnen und Referendaren des Landesbetriebs Wald und Holz Nordrhein-Westfalen aus. Ministerin begrüßt die Zukunft des Waldes Mit den angehenden Försterinnen und Förstern sprach die Ministerin über resiliente, bunte Mischwälder und nachhaltige Waldbewirtschaftung. Die Referendarinnen und Referendare nutzen den Austausch, um mit der Ministerin auch über ihre Ideen zur Zukunft des Waldes in Nordrhein-Westfalen zu sprechen. Aktuell absolvieren die angehenden Försterinnen und Förster bereits den zweiten Ausbildungsabschnitt, während dem sie in verschiedenen Regionalforstämtern eingesetzt werden. Bereits im Mai 2026 werden David Andermahr – Regionalforstamt Oberes Sauerland, Jil Hegering – Regionalforstamt Rureifel-Jülicher Börde, Kilian Rohmann – Regionalforstamt Hochstift, Lorena Seidl – Regionalforstamt Niederrhein und Mariella Zwickel – Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft ihr forstliches Staatsexamen ablegen. Ministerin Silke Gorißen: „Für den Wald der Zukunft brauchen wir Försterinnen und Förster, die sich um die alltägliche Pflege des Waldes kümmern und das fachliche Know-how mitbringen, unsere Wälder klimastabil und zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Denn die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder in NRW kann nur durch qualifizierte Fachleute erfolgen. Hier werden junge und motivierte Menschen in den wichtigen forstlichen Berufen ausgebildet und zu Forstprofis von morgen.“ Tim Scherer, Leiter des Landesbetriebs Wald und Holz Nordrhein-Westfalen begrüßte den Besuch der Ministerin ausdrücklich: „Bei Wald und Holz NRW dreht sich alles darum, unsere Wälder zu stärken. Dazu gehört auch, dass wir unsere Nachwuchskräfte bestens ausbilden. Wir freuen uns daher über den wertschätzenden Austausch von Ministerin Gorißen mit den angehenden Försterinnen und Förstern. Denn sie werden den Wald der Zukunft mitgestalten.“ Der Austausch unterstrich die gemeinsame Verantwortung von Politik, Verwaltung und Forstleuten für eine nachhaltige Entwicklung der Wälder in Nordrhein-Westfalen. Beratung über das Onlineangebot waldinfo.nrw Im Rahmen des Termins informierte sich die Ministerin zudem über das landeseigene Waldportal www.waldinfo.nrw, das Waldbesitzenden wie Waldbesuchern umfangreiche und wissenswerte Informationen rund um die Wälder in NRW bietet. Die Themenbereiche der online frei zugänglichen digitalen Karten reichen von Waldbedeckung und Waldökologie über Waldbewirtschaftung und Waldnaturschutz bis zu Freizeitnutzung, Gefahrenabwehr und Forstverwaltung. Informationen zum Referendariat und weiteren Ausbildungsmöglichkeiten unter wald.nrw/ausbildung Ansprechperson für Presseanfragen: Nicole Fiegler Telefon: 0251-91797-217 E-Mail: nicole.fiegler@wald-und-holz.nrw.de Wald und Holz NRW Presse und Kommunikation Albrecht-Thaer-Straße 34, 48147 Münster Mit Nennung der Bildquelle kann das Bildmaterial im Rahmen dieser Pressemitteilung unentgeltlich verwendet werden. Bild 1: Silke Gorißen, Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, mit den sechs Forst-Referendarinnen und Referendaren des Landesbetriebs Wald und Holz Nordrhein-Westfalen, die schon im Mai ihr forstliches Staatsexamen ablegen werden. (Bildquelle: Marlene Bömer/Wald und Holz NRW) Über Wald und Holz NRW Der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen ist Teil der Landesforstverwaltung. Mit seinen 15 Regionalforstämtern ist Wald und Holz NRW flächendeckend im ganzen Land vertreten. Wald und Holz NRW kümmert sich um die Belange des Waldes, der mit rund 950.000 Hektar 28 Prozent der gesamten Landesfläche ausmacht. Dazu gehören Erhalt und Förderung des Waldes in NRW, Beratung und Betreuung des privaten und kommunalen Waldbesitzes, Bewirtschaftung von 128.000 Hektar landeseigenen Waldflächen sowie Forschung in den Bereichen Wald, Holzverwendung und Klima. Zum Aufgabengebiet zählen außerdem Umweltbildung, Naturschutz und Überwachung der Einhaltung der geltenden Rechtsvorschriften im Wald. Der Landesbetrieb zählt zum nachgeordneten Bereich des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen; zuständige Ministerin ist Silke Gorißen. Foto: Bildquelle: Marlene Bömer/Wald und Holz NRW Artikel teilen: