Ländliche Räume

Stärkung der ländlichen Räume: Ministerin Gorißen überreicht einen Förderbescheid über 250.000 Euro in Borken

Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:

Die ländlichen Räume nehmen zwei Drittel der Landesfläche ein und sind Wohn- und Lebensmittelpunkt für zahlreiche Menschen in Nordrhein-Westfalen. Mit der Struktur- und Dorfentwicklung setzt sich die Landesregierung für starke und lebendige Dörfer in Nordrhein-Westfalen ein. Die Dörfer und viele Vereine und Einrichtungen profitieren von der Förderung von Land und Bund für vielfältige Projekte, die der Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Infrastrukturen in den ländlichen Räumen zu Gute kommen. In diesem Rahmen überreichte Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen am Donnerstag, 2. Oktober 2025, in Borken einen Förderbescheid über 250.000 Euro.

 

Ministerin Silke Gorißen: „Der ländliche Raum in Nordrhein-Westfalen ist für viele Menschen Lebensmittelpunkt und Heimat. Die Landesregierung investiert auch in diesem Jahr in die Zukunftsfähigkeit der Dörfer, damit sie lebenswert und attraktiv bleiben – so auch in Borken mit einer Gesamtsumme von 250.000 Euro. Mit Unterstützung der Landesregierung wird einem zentralen Ort der Begegnung in Borken neues Leben eingehaucht: Eine historische Scheune, die seit 1878 im Ortsteil Weseke stand, wird nun in Borken-Burlo als Musik- und Dorfgemeinschaftshaus neu aufgebaut. Die Musikkapelle Burlo zeigt, wie mit guter und kreativer Planung, Beteiligung und Eigeninitiative Großes bewegt werden kann.“

 

250.000 Euro für Errichtung eines Musik- und Dorfgemeinschaftshauses

In einer historischen Scheune in Borken-Burlo entsteht ein Musik- und Dorfgemeinschaftshauses als multifunktional nutzbarer Treffpunkt der Dorfgemeinschaft im sozialen Mittelpunkt des Ortsteils. Unter Einsatz hohen ehrenamtlichen Engagements fördert das Projekt nicht nur Gemeinschaft, Musik und Kultur für alle Altersgruppen, sondern denkt auch Nachhaltigkeit und die Anpassung an den Klimawandel mit.

 

Mechtild Schulze Hessing, Bürgermeisterin der Stadt Borken: „Mit dem neuen Musik- und Dorfgemeinschaftshaus entsteht ein Ort, der nicht nur der Musikkapelle eine Heimat gibt, sondern Generationen verbindet, das Miteinander stärkt und das kulturelle wie soziale Leben in Burlo nachhaltig bereichert. Mein besonderer Dank gilt der Musikkapelle Burlo, allen engagierten Bürgerinnen und Bürgern sowie dem Land Nordrhein-Westfalen, das dieses Projekt durch seine Förderung überhaupt möglich macht. Ich bin überzeugt: Dieses Haus wird ein lebendiger Mittelpunkt sein, an dem Musik erklingt, Gemeinschaft wächst und Zukunft gestaltet wird“, betont.

 

Jens Krämer, 1. Vorsitzender der Musikkapelle Burlo 1838 e.V.: „Mit der Förderzusage des Landes NRW im Rahmen des Programms Struktur- und Dorfentwicklung des ländlichen Raums kann der Neubau unseres Musik- & Dorfgemeinschafthauses auf dem Gelände des Heimathauses in Burlo realisiert werden. Geplant ist die Wiedererrichtung einer historischen Scheune von 1878, die Tradition und Zukunft in besonderer Weise verbindet. Das neue Haus bietet nicht nur dringend benötigte Probenräume für unsere Orchester, sondern wird zugleich ein lebendiger Treffpunkt für die ganze Dorfgemeinschaft. Ein großer Dank gilt dem Land NRW, der Bezirksregierung Münster, der Stadt Borken, dem Heimatverein Burlo und allen Unterstützern, die dieses Projekt möglich machen. Gemeinsam schaffen wir einen Ort, an dem Musik, Gemeinschaft und Kultur in Burlo eine starke Heimat haben.“

 

Hintergrund Förderprogramm

Durch 17 Millionen Euro Landes- und Bundesmittel werden Gesamtinvestitionen in Höhe von 32 Millionen Euro angestoßen. Insgesamt 141 Projekte können von Land und Bund gefördert werden. Die Auswahl der Fördermaßnahmen erfolgte nach landesweit einheitlichen Projektauswahlkriterien im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel. Die vielfältigen geförderten Projekte umfassen modernisierte Dorfgemeinschaftshäuser, neugestaltete Dorfplätze als Begegnungsräume für Jung und Alt, Dorfläden, Mehrfunktionshäuser oder Kleinspielfelder. Die Vielfalt der Fördermaßnahmen spiegelt insgesamt auch Entwicklungspotentiale und Bedarfe der ländlichen Räume wider. So nehmen die Förderung von dörflichen Infrastrukturen sowie Projekte der Daseinsvorsorge weiterhin einen wichtigen Platz auf der Liste der Maßnahmen ein. Mindestens 90 Prozent der Fördersumme wird für Projekte aufgewendet, die der Dorfgemeinschaft und dem gesellschaftlichen Zusammenleben zu Gute kommt.

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