01.09.2025 Ländliche Räume Stärkung des ländlichen Raums: Ministerin Gorißen überreicht drei Förderbescheide in Rosendahl Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit: Die ländlichen Räume nehmen zwei Drittel der Landesfläche ein und sind Wohn- und Lebensmittelpunkt für zahlreiche Menschen in Nordrhein-Westfalen. Mit der Struktur- und Dorfentwicklung setzt sich die Landesregierung für starke und lebendige Dörfer in Nordrhein-Westfalen ein. Die Dörfer und viele Vereine und Einrichtungen profitieren von der Förderung von Land und Bund für vielfältige Projekte, die der Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Infrastrukturen in den ländlichen Räumen zu Gute kommen. In diesem Rahmen überreichte Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen am Montag, 1. September, in Rosendahl im westlichen Münsterland drei Förderbescheide in Höhe von 250.000 Euro, 209.000 Euro und 53.000 Euro. Ministerin Silke Gorißen: „Der ländliche Raum in Nordrhein-Westfalen ist für viele Menschen Lebensmittelpunkt und Heimat. Die Landesregierung investiert auch in diesem Jahr in die Zukunftsfähigkeit der Dörfer, damit sie lebenswert und attraktiv bleiben – so auch in Rosendahl mit einer Gesamtsumme von 512.000 Euro. Mit Unterstützung der Landesregierung werden gleich mehrere zentrale Orte der Begegnung und mit historischer Bedeutung in der Gemeinde Rosendahl modernisiert: Im Ortsteil Osterwick werden der Marienplatz, der Kirchplatz und der Rathausplatz umgestaltet, in Rosendahl-Darfeld entsteht ein neues Kleinspielfeld für junge Fußball- und Basketballfreunde. Rosendahl zeigt, wie mit guter Planung, Beteiligung und Eigeninitiative Großes bewegt werden kann.“ Bürgermeister von Rosendahl, Christoph Gottheil: „Wir freuen uns sehr, dass das Land Nordrhein-Westfalen uns bei den drei Maßnahmen mit Fördermitteln insgesamt mit gut einer halben Million Euro unterstützt. Dadurch können wir im Zentrum von Osterwick und auf dem Schulhof der Antonius-Grundschule in Darfeld ansprechende Aufenthaltsqualität schaffen. Nur mit entsprechender Unterstützung können Kommunen unserer Größenordnung entsprechende Projekte stemmen.“ 250.000 Euro für die Neugestaltung des Marien- und des Kirchplatzes Der Kirchplatz wird als öffentlicher Aufenthaltsraum mit kulturhistorischer Bedeutung neugestaltet, dazu gehören neue Sitzgelegenheiten, bienenfreundliche Beete oder, ein Wasserspender. Beim Marienplatz werden Verkehrsflächen neu geordnet, sowie moderne Fahrradabstellmöglichkeiten, Beleuchtung und Abfalleimer eingerichtet. Neue Bäume und ein Regenwassersystem kommen ebenfalls hinzu. 209.000 Euro für die Umgestaltung des Rathausplatzes in Osterwick Der Rathausplatz wird barrierefrei und attraktiver gestaltet: Das Kopfsteinpflaster wird erneuert, neue Bäume spenden Schatten und Beete mit insektenfreundlicher Bepflanzung verbessern das Mikroklima. Zudem werden die Fahrradabstellanlagen am Rathaus überdacht. Der Platz – ein bereits beliebter Ort für Hochzeitsgesellschaften – gewinnt so an weiterer Strahlkraft und als sozialer Treffpunkt im Dorf. 53.000 Euro für die Schaffung eines Kleinspielfeldes in Darfeld Mit dem Umbau des alten Bolzplatzes entsteht in Darfeld ein modernes Kleinspielfeld für Fußball und Basketball: Das neue Spielfeld schafft ein attraktives Bewegungsangebot direkt im Ortsteil und stärkt die Freizeitmöglichkeiten. Ziel ist es, Gesundheit, Bewegung und das soziale Miteinander – besonders für Kinder und Jugendliche – zu fördern. Hintergrund Förderprogramm Durch 17 Millionen Euro Landes- und Bundesmittel werden Gesamtinvestitionen in Höhe von 32 Millionen Euro angestoßen. Insgesamt 142 Projekte können von Land und Bund gefördert werden. Die Auswahl der Fördermaßnahmen erfolgte nach landesweit einheitlichen Projektauswahlkriterien im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel. Die vielfältigen geförderten Projekte umfassen modernisierte Dorfgemeinschaftshäuser, neugestaltete Dorfplätze als Begegnungsräume für Jung und Alt, Dorfläden, Mehrfunktionshäuser oder Kleinspielfelder. Die Vielfalt der Fördermaßnahmen spiegelt insgesamt auch Entwicklungspotentiale und Bedarfe der ländlichen Räume wider. So nehmen die Förderung von dörflichen Infrastrukturen sowie Projekte der Daseinsvorsorge weiterhin einen wichtigen Platz auf der Liste der Maßnahmen ein. Mindestens 90 Prozent der Fördersumme wird für Projekte aufgewendet, die der Dorfgemeinschaft und dem gesellschaftlichen Zusammenleben zu Gute kommt. Bei Bürgeranfragen wenden Sie sich bitte an: Telefon 0211 3843-0. Bei journalistischen Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Telefon 0211 3843-1043 (sebastian.klement-aschendorff@mlv.nrw.de). Dieser Pressetext ist auch verfügbar unter www.land.nrw Datenschutzhinweis betr. Soziale Medien Download Pressemitteilung Artikel teilen: