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Förderung nach europäischem Recht
Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die Umstellung landwirtschaftlicher Betriebe auf den ökologischen Landbau und die Beibehaltung dieser besonders umweltverträglichen, tiergerechten und verbrauchernahen Bewirtschaftungsweise. Die wichtigsten rechtlichen Grundlagen sind die GAP-Strategieplan-Verordnung (VO (EU) 2021/2015), der nationale GAP-Strategieplan und die „Richtlinien zur Förderung des ökologischen Landbaus“ des Landes NRW. Die finanzielle Umsetzung erfolgt über den „Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER). Neben den EU-Mitteln wird die Maßnahme über Bundesmittel aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) und Landesmittel finanziert.

In 2023 erhielten in Nordrhein-Westfalen über 1.800 landwirtschaftliche Betriebe für die ökologische Bewirtschaftung von mehr als 74.000 Hektar eine Auszahlung.

Nähere Infos zur neuen Fördersystematik unter: Umsetzung des ELER

Förderanträge über die Landwirtschaftskammer NRW
Gefördert werden Landwirtinnen und Landwirte mit Betriebssitz in Nordrhein-Westfalen. Bewilligungsbehörde ist der Direktor der Landwirtschaftskammer NRW als Landesbeauftragter. Zu den Verpflichtungen gehören insbesondere die Einhaltung der Vorschriften der EU-Verordnung über den ökologischen Landbau (VO (EU) 2018/848) im Gesamtbetrieb und der Abschluss eines Kontrollvertrages mit einer anerkannten Öko-Kontrollstelle.

Weitere Informationen: Förderung des ökologischen Landbaus

Über die direkte Förderung ökologischer Produktionsverfahren in der Landwirtschaft hinaus, unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen den Ökolandbau auch bei der Ausbildung, der Beratung, der Forschung und der Vermarktung. Die seit vielen Jahren mit Hilfe des Landes durchgeführten „Biowochen NRW“ (früher: „Aktionstage Ökolandbau NRW“) ermöglichen konkrete Einblicke in die besondere Art der Produktion und informieren über die Vorteile von ökologisch erzeugten Bio-Lebensmitteln.

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