Landwirtschaft

Ministerin Silke Gorißen eröffnet Warendorfer Hengstparaden 2022

Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:

Endlich ist es wieder soweit: Nach mehrjähriger, Corona-Pandemie bedingter Pause, finden wieder die Warendorfer Hengstparaden statt – ein unverzichtbares und bürgernahes Erlebnis für große und kleine Pferdefreunde. Die traditionsreiche Veranstaltung des Nordrhein-Westfälischen Landgestüts zählt zu den Höhepunkten der Pferderegion Münsterland und hat landesweite Strahlkraft. Am kommenden Wochenende wird der Paradeplatz des Landgestüts wieder zur tosenden Arena für rasante Schaunummern und feinste Reitkultur. Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen wird am Samstag, 10. September 2022, die Hengstparaden offiziell eröffnen.

Ministerin Silke Gorißen: „Die Warendorfer Hengstparaden sind ein besonderer Höhepunkt in meinem Kalender. Wie viele andere Pferdefreunde freue auch ich mich auf diesen schönen Tag beim Nordrhein-Westfälischen Landgestüt. Das Landgestüt mit seinen Hengstparaden ist und bleibt ein einzigartiger Ort in Nordrhein-Westfalen. Dieses Zusammenspiel von überliefertem Brauchtum, Tradition und moderner Pferdezucht machen den besonderen Reiz des Landgestüts aus. Mein besonderer Dank geht an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landgestüts für die kompetente und sorgfältige Vorbereitung der Hengstparaden. Hier merkt man schnell, wie groß die Leidenschaft für die Reitkultur ist.“

„Wir freuen uns über das Comeback der Hengstparaden“, erklärt Gestütsleiter Dr. Felix Austermann. „Wir haben in den letzten Wochen intensiv trainiert und so Pferde und Menschen bestmöglich auf dieses für unser Team so wichtige Event vorbereitet. Die Generalprobe mit 1.800 Schülerinnen und Schülern aus Warendorf und Umgebung war ein wichtiger Trainingstermin vorab – die Stimmung war bestens. Traditionelle Elemente stehen bei den Warendorfer Hengstparaden im Kontrast zu modernen Details. Das macht die Veranstaltung zu einem einzigartigen Erlebnis.“

Traditionell führt das Nordrhein-Westfälische Landgestüt jedes Jahr die Warendorfer Hengstparaden durch, die ursprünglich nur für Züchterinnen und Züchter gedacht waren. Die Vitalität von den sogenannten Landbeschälern sollte während dieser Leistungsschauen gezeigt werden. Das Interesse sprang jedoch rasch vom reinen Fachpublikum auf die Allgemeinheit über und erfreute sich dort großer Beliebtheit. Heute stellen Mitarbeiter des Landgestüts in zum Teil historischen Paradeuniformen in einer knapp dreistündigen Show an zwei Tagen das Können ihrer mehr als 90 Pferde vor. Ob unter dem Sattel, vor der Kutsche oder an der Hand begeistern sie sowohl große als auch kleine Pferdefreunde mit gelebter Tradition und mitreißenden Schaubildern. Moderiert werden die Hengstparaden 2022 von Sportkommentator Carsten Sostmeier. Restkartenkontingente und Stehplatzkarten sind an der Tageskasse an allen Veranstaltungstagen erhältlich.

Hintergrund Nordrhein-Westfälisches Landgestüt
Das Nordrhein-Westfälische Landgestüt ist mit rund 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und aktuell 22 Ausbildungsplätzen eines der größten staatlichen Gestüte Europas und blickt auf eine über 195-jährige Tradition in der Pferdezucht zurück. Das Landgestüt verfügt über circa 85 Zuchthengste, darunter auch Pachthengste und circa 24 Hengste der Rasse Rheinisch-Deutsches Kaltblut. Neben der Bereitstellung von hochwertigen Hengsten für die Zucht sind Ausbildung und Leistungsprüfung von Hengsten sowie die Durchführung von kulturellen und hippologischen Veranstaltungen mit mehreren 10.000 Besuchern im Jahr wichtige Tätigkeitsfelder. Zum Landgestüt gehört die Deutsche Reitschule. Sie hat eine einzigartige Bedeutung für die Aus- und Fortbildung des reiterlichen Berufsnachwuchses in Deutschland. Im Kreis Warendorf gibt es circa 1.500 pferdehaltende Betriebe. Für die Region und Stadt Warendorf ist das Landgestüt ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und eine wichtige touristische Attraktion.

Pressekontakt:
michelle.althaus@mlv.nrw.de,  Tel: 0211-3843-1042

Bei Bürgeranfragen wenden Sie sich bitte an: Telefon +49(0)211 – 3843 0.

Download der Pressemitteilung [hier].

Foto: MLV/Mark Hermenau

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